| XX |
|
Spielzeit: 2011/2012
Premiere: 26. 10. 2011
|
Buch:
Regie:
|
Neil Simon
Jürgen Rehm
|
Die Darsteller:
|
und ihre Rollen:
|
Verena Bauer
Anette Fischer
Fritjof Hajunga
Laura Hoffmann
Cecilia Kecskemethy
Justin McIlhargey
Ute Ritter
Tanja Weber
Technik:
|
Molly, Jakes Tochter, 21
Maggie, Jakes 2. Frau
Jake, Schriftsteller
Molly, Jakes Tochter, 12
Edith, Jakes Therapeutin
Julie, Jakes 1. Frau
Karen, Jakes Schwester
Sheila, Jakes Geliebte
Guido Frantz,
Carlo Moldenhauer
|
|
Weitere Mitwirkende:
|
Bühne:
Plakat:
Regieassistenz:
|
Fritjof Hajunga, Ensemble
Carlo Moldenhauer
Angela Galvano
|
|
|
Jake, Schriftsteller in der zweiten Hälfte der fünfzig, befindet sich in einer
Krise. Seine erste Frau, Julie, ist vor langen Jahren gestorben, aus der
Verbindung gibt es eine Tochter, seine zweite Frau, Maggie, geht fremd.
Seine Produktivität ist blockiert; statt dessen erscheinen ihm permanent die
Vorstellungen von den Frauen, die sein Leben begleitet haben:
die beiden
Frauen, die er geheiratet hatte, seine Tochter in verschiedenen Lebensaltern,
seine Schwester, seine Therapeutin, seine derzeitige Geliebte.
Diese Vorstellungen
werden aber so intensiv, dass die Ebenen von Fiktion und Realität
ineinanderfließen. Sein Versuch, sein Leben in der Vorstellung zu regeln,
muss fehlschlagen, wenn es ihm nicht gelingt, die Wirklichkeit selbst zu
bewältigen.
Ungewöhnlich an Neil Simons Stück ist nicht nur die Besetzung: ein Mann
und sieben(!) Frauen, unkonventionell für eine Komödie ist auch die nichtlineare
Struktur im Sinne einer Dramaturgie, die virtuos die Ebenen des
Jetzt und Hier, des Erinnerten und des nur aus der Phantasie der Hauptfigur
ins Geschehen Gehobenen ineinander verschränkt.
Von daher ist „Jakes
Frauen“ eine ungewöhnlich originell entworfene Komödie, die jenseits der
Sphäre des bloß Unterhaltsamen Dimensionen offenbart, die für das Genre
nicht unbedingt typisch sind.
|
|
|