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Die Toscana-Therapie
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Spielzeit:    1989 / 1990
Premiere:   26. 10. 1989

Buch:

Regie:


Robert Gernhardt

Elke Aulmann


Die Darsteller:
Rainald Methlow
Jürgen Müller
Kai Buch
Vera Mickenberger
Gudrun Kannapee
Jürgen Weller
Bert Hammelmann



Technik:

Bergmann der Redakteur
Gerhard der Hochschulassistent
Florian der Photograf
Sylvia die Blondine
Karin die Grafikerin
Dieter der Therapeut
Victor der Westentaschen-
                           Hemingway


Udo Hartmann,
Jürgen Kendzior


Weitere Mitwirkende:
Plakat und Bühne:

Elke Aulmann

Ein Ehepaar will im Urlaub endlich einmal "miteinander reden", und bekommt zu diesem Zweck das Nutzungsrecht für ein Landhaus in der Toscana von seinem Verhaltenstherapeuten übertragen. Die intellektuellen Kleinbürger - Karin, 40, Grafikerin und Gerhard bejahrter Hochschulassistent - erwarten dort die Ankunft des ‚Freundes', haben dabei aber vor dessen Reaktionen Angst, denn Dieter wollte nie ‚Fremde' in seinem Urlaubsparadies. Aber da ist Victor, ein Gast und Hemingway - Epigone; auch kaputte Gerät-schaften müssten erklärt werden und schließlich tauchen noch der Redakteur, der Fotograf Florian und die blonde, ökologische Gemeinplätze plappernde Sylvia auf. Schließlich verschärft sich die Situation bei Dieters Ankunft. Aus der Komödie wird eine böse Satire, das Chaos wird unauflösbar.
Und der Autor lacht böse ...

Die Inszenierung nähert sich den verschieden Rollen über die Psychologie. Dabei geht es nicht um ‚Seelenquark', sondern um falsches Bewußtsein, um die Unfähigkeit der Personen sich als Subjekt ihres eigenen Handelns zu erfahren. Was als politische Emanzipation gescheitert ist, kann auch als Therapie- gruppe nicht Wirklichkeit werden.

Mit dieser ersten Produktion etablierten ehemalige "Erdferkel"-Schauspieler und andere Theaterfreunde das "PiPaPo-Kellertheater" in den aufwendig renovierten Räumlichkeiten unter dem Wambolter Hof.