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Spielzeit: 2010/2011
Premiere: 27. 10. 2010
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Buch:
Regie:
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Sacha Guitry
Jürgen Rehm
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Die Darsteller:
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Anette Fischer
Fritjof Hajunga
Martin Knittel
Lukas Ritter
Carolin Schreiber
Tanja Weber
Technik:
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Guido Frantz, Carlo Moldenhauer
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Weitere Mitwirkende:
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Bühne:
Plakat:
Regieassistenz:
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Fritjof Hajunga, Oliver Staffelt
Carlo Moldenhauer
Angela Galvano
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"Warum heiratet man?" - Auf diese brennende Frage gibt das Stück des französischen
Autors Sacha Guitry (1885-1957) eine überraschende Antwort: "Damit man sich scheiden lassen kann!"
Denn: "Gefühle führen zwei Menschen zusammen, der bezaubernde Traum, wie schön es wäre, mit dem
geliebten Wesen zu leben und glücklich zu sein ..."
Sacha Guitrys Stück "Verrückt" ist ein Spiel, das eben diesen Fall gleichermaßen scharfzüngig
und delikat wie komödiantisch durchprobiert und zu dem Ergebnis kommt: "Die Scheidung ist mehr
als ein Gesetzesakt - sie ist ein Akt der Vernunft, eine Konsequenz, die logische Schlussfolgerung
einer unglücklichen Ehe."
Was hier schier desillusionierend scheinen mag, ist in Wirklichkeit eine wunderschön gebaute,
federleichte Komödie, gespickt mit Bonmots und überraschenden Wendungen, wie sie so im Grunde
genommen nur in der französischen Komödie in der Nachfolge Feydeaus und Labiches gelingen konnte.
Sacha Guitry erweist sich in "Verrückt" als ein Autor, dessen Ton und Diktion außergewöhnlich sind,
der genüßlich Wortwitze aneinanderreiht, der immer leicht, gewiss auch frivol, aber nie oberflächlich
ist. Es ist ein Stück, das - natürlich! - in der Tradition des originalen französischen
Boulevard-Theaters steht, das aber das Gros desselben an Geist und Witz und genauer
Charakterzeichnung bei weitem übertrifft.
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