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Bensheim.
"Ich kannte mal jemanden, der
jemanden kannte", lautet der Titel des
Stücks das die "Theaterkids" im PiPaPo -
Kellertheater auf-führten. Die zwölfköpfige
Truppe unter der Regie von Annette Fischer
brachte damit eine Kriminalkomödie
auf die Bühne, die es in sich hatte. Bei
einem Überfall wird dem Rektor der Schule
"Kinder unter Gewalt" der Lieblings-teddy
geklaut.
Das Stofftier ist überaus kostbar.
Schließlich werden von solchen Teddys
"Made in China" nur 32 Millionen Exem-
plare gefertigt. Außerdem steht der Tod
einer Lehrerin mit dem Diebstahl in Ver-bindung.
Keine leichte Aufgabe für die Kommissare.
Die Zuschauer - Eltern, Groß-eltern und Freunde -
hatten ihre helle Freude an dem Gag-
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Die "Theater KIDS" des PiPaPo-Kellertheaters erfreuten am Wochenende die Zuschauer mit
ihrem neuen Stück "Ich kannte mal jemanden, der jemanden kannte".
tn/Bild: Lotz
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Feuerwerk der "Theaterkids".
Kein schnöder Schulalltag
Die Kids hatten das Stück nach einer Idee
von Robin Marienfeld, der als Hilfs-polizist
auftrat, selbst verfasst. Ort des Geschehens
ist eine Schule. An die Stelle des schnöden
Schulalltags tritt hier knisternde Spannung und trockene Komik.
Dem etwas trotteligen Rektor entgleiten die Dinge zusehends.
Eine Schülerin hat das Lehrer-zimmer zugeraucht, die Lehrer-konferenz
vergnügt sich bei einem Gläschen Sekt und
vertagt sich lieber, anstatt die ernsten Probleme
zu diskutieren.
Das urkomische Kollegium besteht aus
Mathelehrer Arnold Schwarzenegger (Yannik Lang)
und drei Lehrer-
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innen (Mona Hallenberger, Theresa Priebe, Charlotte
Hübner). Eine Putzkolonne (Bastian Derings, Luis Jung, Cedric Stader),
die mit großem Brimborium zum Sauber-machen
antritt, entdeckt das kostbare Stofftier und
beschließt den Einbruch. Die Täter werden
von einer Lehrerin überrascht. Es fällt ein
Schuss, die Dame läuft gegen die Wand
und sinkt leblos zu Boden.
Die Lehrer müssen auf den Schreck erst
mal einen trinken, der Rektor verständigt
unter der Telefonnummer 007 die Polizei.
Auftritt Sonderkriminalkommis-sion. Zu
fetzigen Krimi-Klängen betreten ausgebuffte
Profis die Bühne. Der Kommissar
(Tim Wiedmann) und sein Kollege (Robin
Marienfeld) fuchteln mit ihren Waffen erst
mal den Tatort ab. Schließlich könnten
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die
Täter sich noch irgendwo verstecken.
Die kesse Staats-anwältin (Caya Hälker)
lässt beiläufig ein Blümchen auf die Tote fallen.
Lehrer und Putz-kolonne werden verhört.
Als irgendwer zufällig die Tür zum WC
öffnet, purzeln den Kommissaren die beiden Täter direkt
vor die Füße. Und die Tote
wird plötzlich wieder lebendig. Niemand
hatte genauer hingesehen und fest-gestellt
das sie nur ohn-mächtig war.
Skurril und amüsant war auch das Ende
der Geschichte. Der Kommissar, der sich
gelegentlich als Hitzkopf outete, sprach die
Urteile: Die beiden Diebe mussten hinter
schwedische Gardinen, die Lehrer in die
Psychiatrie, sein Kollege in einen Sprachkurs.
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Die "Theaterkids" lieferten mit der Aufführung
einmal mehr eine Bravourleistung ab.
Die
hatten sie nicht auswendig gelernt.
Stattdessen wurde kräftig drauflos improvisiert
- und das so überzeugend, dass die
Improvisation kaum auffiel. Wenn die
Staatsanwältin dem Kommisar etwa
zuflüsterte: "Den hast du schon verhört",
dann passte der Hinweis durchaus zu dem
etwas hektischen Kommisar.
Ein halbes Jahr lang haben die Kids geprobt.
Ihre Rollen und die Charaktere kannten sie
aus dem Effeff, die Komik haben sie im Blut.
Für die Zuschauer war es eines der großen
Theater-Highlights des Jahres.
moni
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