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     i-punkt    Ausgabe A,  01. Februar 2007

Welttheater auf kleiner Bühne
PiPaPo-Theater inszeniert Peter Ustinovs Komödie "Halb auf dem Baum"

Er war Mitglied der Académie des Beaux Arts, UNICEF-Botschafter, Uni- versitätsrektor. Als Schauspieler wurde er mit zwei Oskars für seine Rollen in "Spartakus" und "Topkapi" ausgezeichnet. Sir Peter Ustinov (1921-2004) hat Erzählungen, Romane, eine Autobio- grafie und mehr als zwanzig Theaterstücke geschrieben. Eines davon ist "Halb auf dem Baum", das am 15. Februar im PiPaPo-Kellertheater in Bensheim vom dortigen Ensemble in Szene gesetzt werden wird.


Regisseur Dr. Jürgen Rehm, der auch die Rolle des Generals Sir Mallalieu Fitzbuttress spielen wird, merkt zur Motivation der Stückauswahl an: "Für unsere Aufführungen haben wir das Stück Ustinovs behutsam aktualisiert. So erwies sich, in welchem Maße Ustinovs  Stück  aus den sechziger Jahren    des 20.  Jahrhunderts  zeitlos  ist.

KOMÖDIE. Das Ensemble des PiPaPo-Kellertheaters setzt Peter Ustinovs "Halb auf dem Baum" in Szene.  Bild (v.l.): Carlo Moldenhauer, Carolin Banašek-Richter, Fritjof Hajunga und Ulrich Roth.     Bild: (vm.)

Epoche, in der die Jugend aus den Nähten platzt, während die Älteren das Gefühl haben, das Ende aller Zucht und Moral sei da - wenn auch einige Jahre zu spät, als das sie selbst noch die Früchte dieses Mini-Chaos genießen könnten."


Unter der Regie von Dr. Jürgen Rehm und Matthias Lorenz wirken bei der Inszenierung des PiPaPo-Theaters mit: Tanja Weber (Lady Fitzbuttress), Carolin Banašek-Richter (Judy Fitz- buttress), Martin Knittel (Robert Fitzbuttress), Ulrich Roth (Lesley, Basil Utter- wood), Cosima Schuster (Helga), Fritjof Hajunga (General Gilliat-Brown), Carlo Moldenhauer (Vikar). Technik: Carlo Moldenhauer, Guido Frantz, Bühne: Otto Lenz; Regie-Assistenz: Hans Viktor Kohnle.

Die Premiere findet am Donnerstag (15.) 20 Uhr im PiPaPo-Kellertheater statt. Aufführungen im Februar sind am 16., 17., 23. und 24. Karten gibt es unter der Telefonnummer 06251/610540.

Denn der Generationen-Konflikt ist eine gleichermaßen uralte wie moderne Erscheinung, und für die Unzufriedenheit der Men- schen mit den Verhältnissen, in denen sie leben, gilt das

nämliche." In der Bensheimer Inszenierung kehrt kehrt General Fitzbuttress also nicht aus Vietnam, sondern aus dem Irak-Krieg zurück; Bezüglichkeiten zur Hippie Generation wurden eliminiert.

Sir Peter selbst vermerkte zu seinem Stück: "Es behandelt das ewige Thema des Zusammenpralls der Gene- rationen vor dem Hintergrund unserer abenteuerlichen und manchmal   erschreckenden